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Infos für Betroffene

In stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Psychiatrie kam es in der Vergangenheit zu Leid und Unrecht. Viele Menschen, die als Kinder oder Jugendliche dort untergebracht waren, leiden noch heute an den Folgen, z. B. von ungerechtfertigter Zwangsmaßnahmen, Gewalt, Strafen, Demütigungen oder unter finanziellen Einbußen, weil sie sozialversicherungspflichtig in den Einrichtungen gearbeitet haben, ohne dass dafür in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Um diese Menschen zu unterstützen, haben der Bund, die Länder und die Kirchen die Stiftung Anerkennung und Hilfe ins Leben gerufen.

Wer kann sich an­mel­den?

Um sich anmelden zu können, müssen Personen verschiedene Voraussetzungen erfüllen.

Wie funk­tio­niert die An­mel­dung?

Die Anmeldung erfolgt in mehreren Schritten in einer Anlauf- und Beratungsstelle und wird dort individuell begleitet und unterstützt.

Wie un­ter­stützt die Stif­tung?

Die Stiftung unterstützt auf unterschiedliche Art und sieht folgende Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen vor:

An­lauf- und Be­ra­tungs­stel­len

Die Anlauf- und Beratungsstellen informieren individuell, unterstützen bei der Anmeldung und der Aufarbeitung des Erlebten. Für allgemeine Fragen zur Stiftung steht das Infotelefon bereit.

Infotelefon und Kontakt

Infotelefon: 0800 221 2218

Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 20 Uhr,
kostenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz.

E-Mail-Adresse für Gehörlose: info.gehoerlos@bmas.bund.de
Gebärdentelefon:
gebaerdentelefon@sip.bmas.buergerservice-bund.de

Fra­gen und Ant­wor­ten

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Stiftung auf einen Blick.