1. Per­so­nen, die im Zeit­raum zwi­schen dem 1. Le­bens­jahr und dem voll­en­de­ten 18. bzw. 21. Le­bens­jahr (Voll­jäh­rig­keit) in ei­ner sta­tio­nären Ein­rich­tung der Be­hin­der­ten­hil­fe bzw. Psych­ia­trie un­ter­ge­bracht wa­ren. Ei­ne Un­ter­brin­gung muss da­bei in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land zwi­schen dem 23. Mai 1949 und dem 31. De­zem­ber 1975 und in der Deut­schen De­mo­kra­ti­schen Re­pu­blik zwi­schen dem 7. Ok­to­ber 1949 und dem 2. Ok­to­ber 1990 statt­ge­fun­den ha­ben.
  2. Per­so­nen, die wäh­rend ih­rer Un­ter­brin­gung in­di­vi­du­el­les Leid und Un­recht er­fah­ren ha­ben und heu­te noch un­ter dar­aus re­sul­tie­ren­den Fol­ge­wir­kun­gen lei­den und/oder Per­so­nen, die im Zeit­raum zwi­schen dem voll­en­de­ten 14. Le­bens­jahr und dem voll­en­de­ten 18. bzw. 21. Le­bens­jahr (Voll­jäh­rig­keit) in der bzw. für die Ein­rich­tung ge­ar­bei­tet ha­ben, oh­ne dass für sie So­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ge­zahlt wur­den.