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Wissenschaftliche Aufarbeitung

30. September 2021

Die Arbeit der Stiftung wurde von einem Forschungsprojekt begleitet. Die Forschungsgruppe bestand aus vier Teams und war fachübergreifend organisiert. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kamen aus dem Bereich der Medizingeschichte, der Medizinethik, der Geschichte, der Ethik und Pädagogik. Sie verfügten über sehr gute Erfahrungen im Bereich der historischen Aufarbeitung von Institutionen.

Die Forschungsgruppe untersuchte die Unterbringungssituation von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie in der BRD (1949 - 1975) und der DDR (1949 - 1990).

Ziel war es, die Leid- und Unrechtserfahrungen intensiv zu beleuchten und zu erfassen sowie Art und Umfang der Geschehnisse nachvollziehbar zu machen. Damit wurde ein wesentlicher Beitrag zur Bewältigung und Aufarbeitung des Erlebten auch in der Gesellschaft geleistet; das erlebte Leid und Unrecht wurde öffentlich sichtbar gemacht. Die Missstände der Vergangenheit sollten nicht nur aufgedeckt, sondern es sollten auch Lehren für die Zukunft gezogen werden.

Das Team zur wissenschaftlichen Aufarbeitung bestand aus:

Logo der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Prof. Dr. Heiner Fangerau
Dr. Nils Löffelbein
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Logo Charité - Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin.

Prof. Dr. Volker Hess
Laura Hottenrott
Charité Berlin

Logo Universität Heidelberg - Zukunft seit 1386.

Prof. Dr. Maike Rotzoll
Dr. Christof Beyer
Universität Heidelberg

Logo der ehb - Evangelische Hochshcule Berlin.

Prof. Dr. Karsten Laudien
Anke Dreier-Horning
DIH - Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH - Evangelische Hochschule Berlin

Projektzeitraum: 2018 - 2021

Ergebnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung

Der Forschungsbericht der wissenschaftlichen Aufarbeitung wurde in einer gemeinsamen Pressekonferenz am 30. September 2021 vorgestellt und den Errichtern der Stiftung übergeben. Die Ergebnisse dieses Berichts werden auch im Rahmen einer digitalen Veranstaltung am 14. Oktober 2021 der Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert.